TONTECHNIKER/IN
gesucht

Wir suchen per sofort eine/n Tontechniker/in als vollwertiges Bandmitglied, welche/r sich mit digitaler Technik (Behringer X32) auskennt und sowohl live als auch im Bandraum (Sissach) das Beste aus uns und dem vorhandenen Equipment rausholt.

 

Max. 10 – 12 Konzerte / regelmässige Proben / schlechte Bezahlung / keine Vollprofis (Achtung: Wir machen vieles mit Herzblut, aber wir sind keine Profiband).

Fühlst du dich angesprochen und hast Lust auf ein Gespräch? Dann melde dich unter undercover.ch@gmail.com oder 079 444 89 55.

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(FAST) ALLES NEU BEI UNDER COVER

Lange war es ruhig um Under Cover, aber nun lässt die Band die Katze aus dem Sack: Mit Dave Bechtel (Lead Vocals), Mauro Docci (Bass) und den Neuzugängen Michael Werndorff (Gitarre), Christoph Haneberg (Keyboard/Backing Vocals) und Vito Cecere (Drums) präsentiert sich Under Cover jetzt in einem neuen Line-up.

Dave, was ist passiert, wie kam es zur neuen Formation?

Unsere Band hat sich in den vergangenen Jahren stetig weiterentwickelt. Unser Konzept, großartige Pop- und Rocksongs aus den 70ern und 80ern möglichst originalgetreu zu spielen und bei größeren Konzerten Showblocks bekannter Künstler in authentischen Bühnenoutfits in unser Programm einzubauen, hat sich zu einem einzigartigen Ding entwickelt. Das macht uns und dem Publikum unheimlich viel Spaß, allerdings ist es mit sehr viel Arbeit verbunden. Als treibende Kraft hinter der Band ist es seit Längerem mein Ziel, Under Cover noch weiter nach vorne zu bringen und uns für Veranstalter zu einem begehrten Liveact auf allen Bühnen im Dreiland und darüber hinaus zu empfehlen.

Nicht immer läuft alles nach Plan. . .

Ja, leider! Ich musste mit Bedauern feststellen, dass nicht alle in der „alten“ Band mein Feuer teilten und bereit waren, mehr Zeit und Energie zu investieren. Dazu kam noch die Krankheit meines Bruders Markus, die uns nach seiner Rückkehr in die Band stark bei der Umsetzung der Show einschränkte. Es war ein Dilemma: Für Hansi, Markus und Ramon war der von mir ausgehende Druck zu groß, und sie wollten einen Schritt zurück; Marco und Mauro wiederum waren bereit, mit mir den Weg nach vorne zu gehen. Dann kam der erste Corona-Lockdown, und alle hatten Zeit, in sich zu gehen. Geändert hat dies aber letztlich nichts, und trotz mehrerer Gespräche haben wir im vergangenen Sommer beschlossen, uns in der alten Formation zu trennen. Vorgesehen war, dass das im September 2020 geplante Konzert im Atlantis Basel zu einem Abschiedskonzert für Hansi, Markus und Ramon werden sollte. Dann stiegen die Corona-Zahlen wieder an, und zu allem Übel wurde mein Bruder Markus wieder krank. Deshalb mussten wir das Konzert schweren Herzens absagen, ohne dass wir uns so richtig voneinander verabschieden konnten.

 

Das hielt euch nicht davon ab, neue Musiker zu suchen. War es eine Herausforderung?

Hinter den Kulissen waren Marco, Mauro und ich bereits daran, die Band neu zu formieren. Wir hatten eine Riesenportion Glück! Mit Michael Werndorff (Gitarre) und Christoph Haneberg (Keyboard / Backing Vocals) haben wir auf Anhieb zwei unglaublich talentierte Musiker gefunden. Gleiche Interessen, gleiche Ziele! Wir waren sofort Feuer und Flamme füreinander. Die Suche nach einem zweiten Gitarristen entwickelte sich schwierig und dauerte über Monate. Mehrere Castings führten nicht zum Ziel. Letztlich merkten wir, dass wir eigentlich zu fünft komplett sind.

Dann kam die zweite Corona-Welle, und zu allem Übel hat euer langjähriger Drummer der Band den Rücken gekehrt.

Mauro: Mit der zweiten Welle kam es zu einer langandauernden Bewährungsprobe, die viel von uns abverlangte. Unser erstes Konzert mit der neuen Crew im Dezember im Fat Attack mussten wir absagen; weitere Konzertabsagen folgten. Proben und Singen waren nur noch mit Maske sicher möglich. Und neue Corona-Regeln ließen ein geplantes Fotoshooting im Atlantis platzen. Mit einer weiteren Weisung des Bundesrats wurde das gemeinsame Singen untersagt. Zu allem Übel hatte ich einen Velounfall mit Schlüsselbeinbruch und fiel für mehrere Wochen aus. Wir beschlossen, unsere Aktivitäten im Proberaum im Dezember und Januar komplett auf Eis zu legen. Im Februar folgte der nächste Knall: Marco hatte während der zweimonatigen Pause - und wahrscheinlich auch schon früher - festgestellt, dass ihm das Spielen in einer Band eigentlich gar nicht fehlt und beschlossen, die Drumsticks an den Nagel zu hängen. Freunde, da kommt man schon mal kurz ins Wanken, wie es weitergeht. Aber unsere beiden Neuzugänge Christoph und Michael haben das Ruder rumgerissen und Dave und mich wieder aufgepäppelt. Dann ging es eigentlich rasch: Nach einigen Telefonaten und Castings war Vito Cecere unser neuer Mann an den Drums.

Dave: Irgendwie eine verrückte Geschichte, aber wir haben uns nicht unterkriegen lassen und gehen nun mit einer starken neuen Crew aus dieser Bandkrise hervor.

Dave, wie geht es denn deinem Bruder Markus?

Dave: Ich bin froh, dass es ihm  gesundheitlich wieder besser geht, dass er doch trotz der harten Zeit sehr aufgestellt ist und auch Pläne für die Zukunft macht. 

An dieser Stelle bedanken wir uns auch bei Hansi, Marco und seiner Frau Tamara, Markus und Ramon für die wunderbaren Momente, die wir miteinander erleben durften. Nicht zu vergessen Wati, welcher uns als Mischer/Techniker all die Jahre zur Seite stand.

 

Christoph, Michael und Vito. Ihr seid die Neuen bei Under Cover. Wie sehen die Pläne für 2021 aus?

Vito: Wir sind fast startklar. Eigentlich wären wir ab Juli bereit für Konzerte, Corona macht uns, Veranstaltern und dem Publikum leider einen Strich durch die Rechnung. Für 2022 sind Gigs abgemacht, bis dahin ist es aber eine gewaltige Durststrecke. Wir hoffen natürlich, dass sich dies zeitnah ändert, der Bundesrat bald weitere Lockerungen beschließt und Veranstalter für den Sommer auch den Mut und die Energie aufbringen, kurzfristig Konzerte zu organisieren. Wir sind auf jeden Fall bereit für die Bühnen dieser Welt - ob klein oder groß. Wir freuen uns einfach, wenn es wieder losgeht, wir live abrocken können und wir hoffen natürlich, dass das Under Cover Publikum auch der neuen Formation die Stange hält.

Ihr setzt dabei nicht nur auf Altbewährtes. Das Publikum darf sich sicher auch auf Neues freuen, oder?

Michael: Auf jeden Fall! Die neuen Musiker setzen ihre Akzente und bringen ihre Vorlieben in eine gut aufgestellte und etablierte Band ein. Da ich als einziger Gitarrist bei Under Cover agiere, lassen sich nicht mehr alle Songs umsetzen, welche Dave und Mauro mit der alten Crew gespielt haben. Das ist auch gut so und gibt uns Raum für Neues. Einen großen persönlichen Wunsch konnten wir bereits umsetzen: einen Queen-Showblock. Wir haben uns das „Live Aid“-Konzert aus dem Film „Bohemian Rhapsody“ vorgenommen, da und dort ein paar Zutaten angepasst und das Set um drei weitere Queen-Klassiker angereichert. Dave wird das Freddie Mercury-Kostüm der legendären Wembley-Show tragen. Leider will er sich seine Zähne partout nicht richten lassen, aber wir arbeiten daran (lacht). Ich werde jedenfalls versuchen, Brian May gerecht zu werden und bin noch auf der Suche nach dem passenden Outfit.

Christoph: Apropos Suche: Uns fehlt noch ein Mann oder eine Frau hinter dem Mischpult als erweitertes Bandmitglied. Um unsere Showblocks mit verschiedenen Interpreten in Verkleidungen schneller auf der Bühne umsetzen zu können, ist es für uns wichtig, dass wir da auch Hilfe von außen für Einspielungen haben und dass der Sound stimmt. Beim Einproben der Queen-Songs haben wir uns auch überlegt, die Showblocks künftig als Medley einzuspielen, um so ein „Best of“ einer Band oder eines Künstlers auf die Bühne zu bringen. Ideen für weitere interessante Showblocks von Billy Idol, The Sweet, Bon Jovi, Status Quo und ACDC sind vorhanden - aber alles step by step. Wir wollen ja unser Publikum auch noch die nächsten Jahre mit Neuem verwöhnen. Wir haben auch mal eine Liste mit möglichen Songs aus den 70’s / 80’s zusammengestellt. Da ist so viel Stoff drin, dass wir die Band auch noch im Altersheim aktiv halten können.

 

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